Hans Tombrock


 

Das Geburtshaus des Malers Hans Tombrock in Benninghofen

Die Geburt des Christian Johann Rudolph Tombrock, Sohn des Kesselschmiedes (späteren Bergmanns) Franz Joseph Alexander Tombrock und dessen Ehefrau Christina Maria, geb. Hücker, in deren Wohnung in Benninghofen, Gemeinde Hacheney ist durch das Standesamt Wellinghofen beurkundet Hans Tombrock - so lautet der gebräuchliche Name -, "der Maler von Hörde" (Heinz Georg Podehl; "einer der bedeutendsten Künstler der Vagabunden-Szene" (Rainer Noltenius) wurde als "Vagabundenmaler", als Freund Bertolt Brechts und als Lehrer an Kunstschulen ("Schule für Bildende und Angewandte Kunst" ab1946 in Dortmund, an Hochschulen in Weimar (ab1949) und ab 1952 in Bertin-Weißensee) bekannt. Die Benninghofer Lage des Geburtshauses ist so zu beschreiben: Es befand sich gegenüber dem "Haus Berger" an der Benninghofer Straße. Die kinderreiche Familie Tombrock und eine weitere Familie wohnten in dem heute überbauten Haus, das von der Straße Overgünne her zu erreichen war. Reste dieser früheren Bebauung sind im Kreuzungsbereich Benninghofer Straße/Overgünne auf der Seite der heutigen Sparkassenfiliale nicht mehr zu erkennen.

Die Familie Tombrock hat oft den Wohnsitz innerhalb des Stadtbezirkes Hörde gewechselt. Das führte zu einer lebhaften Diskussion der Frage, wo die Familie in Benninghofen zum Zeitpunkt der Hausgeburt des Christian Johann Rudolph wohnte. Die bereits erwähnte Lagebeschreibung stützt sich auf Berichte von Zeitzeugen der Jugendzeit des Malers.

Die Lage des "Tombrock-Hauses" wurde von Elfriede Rous skizziert; die Skizze zeichnete als Lageplan Adolf Pape.

Dr. Fritz Hofmann

 

Haus Tombrock